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Kurz gesagt: Nur Automatikuhren haben etwas davon, und auch dann nicht jede Sammlung gleichermaßen. Hier erfahren Sie, wann sich ein Uhrenbeweger lohnt und wann eine Uhrenbox genügt.
In jeder Automatikuhr sitzt ein Rotor, eine halbrunde Schwungmasse. Sie dreht sich bei jeder Bewegung Ihres Handgelenks und spannt dabei die Zugfeder. Die gespeicherte Energie heißt Gangreserve und reicht je nach Werk meist für zwei bis drei Tage. Liegt die Uhr länger, bleibt sie stehen.
Ein Uhrenbeweger übernimmt die Bewegung Ihres Handgelenks: Er dreht die Uhr in regelmäßigen Abständen und hält sie so in Gang.
In diesen Fällen ist eine Uhrenbox oder ein Uhrenständer die passende Wahl.
Bei richtiger Einstellung nicht. Moderne Automatikwerke haben eine Rutschkupplung, die ein Überspannen der Zugfeder verhindert. Richtig ist aber auch: Ein Werk, das ständig läuft, nutzt sich ab wie beim Tragen. Die Serviceintervalle Ihrer Uhr bleiben deshalb dieselben.
Unter Uhrenliebhabern gibt es dazu unterschiedliche Meinungen. Einig sind sich alle in einem Punkt: Drehrichtung und Umdrehungen pro Tag sollten zu Ihrem Werk passen. Wie Sie die Werte finden, lesen Sie in unserem Ratgeber Uhrenbeweger richtig einstellen.
Mehrere Automatikuhren oder eine Uhr mit Kalenderfunktionen: Ein Uhrenbeweger erspart Ihnen das Stellen und hält Ihre Uhren griffbereit. Quarz- oder Handaufzugsuhren: Eine Uhrenbox genügt.