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Zwei Werte entscheiden: wie oft sich Ihre Uhr am Tag dreht und in welche Richtung. Beides hängt vom Uhrwerk ab, nicht von der Marke und nicht vom Aussehen der Uhr.
Die Angabe heißt oft TPD, von „turns per day“. Viele Automatikwerke benötigen zwischen etwa 650 und 950 Umdrehungen am Tag, einige deutlich mehr. Den genauen Wert finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Uhr, beim Hersteller oder über die Bezeichnung des Uhrwerks, das Kaliber.
Ist nur ein Bereich angegeben, beginnen Sie im unteren Bereich und beobachten Sie die Uhr einige Tage. Bleibt sie trotz Uhrenbeweger stehen, erhöhen Sie die Umdrehungen schrittweise.
Viele Werke ziehen sich in beide Richtungen auf, manche nur in eine. Finden Sie keine Angabe, ist die bidirektionale Einstellung die übliche Wahl: Sie zieht jedes Automatikwerk auf, bei Werken mit nur einer Aufzugsrichtung etwas langsamer.
Die Bedienung unterscheidet sich je nach Modell: Einige Uhrenbeweger haben Drehregler, andere ein Touch-Display oder eine Fernbedienung. Welche Drehrichtungen und wie viele Umdrehungen pro Tag ein Modell bietet, steht auf der Produktseite unter „Technische Daten“. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob dieser Bereich zu Ihrem Werk passt.
Noch unsicher, ob Sie überhaupt einen Uhrenbeweger brauchen? Lesen Sie „Braucht meine Uhr einen Uhrenbeweger?“